Agnieszka Hayduk

Agnieszka Hayduk wurde 1972 in Zgierz (Polen) geboren und hat an der Kunstakademie in Wroclaw (Breslau), Fakultät für Keramik und Glas, studiert. Die Grundlage ihrer Arbeit ist die Beobachtung und Faszination der Natur. Ihre Plastiken und Gefäßen sind Unikate, die hauptsächlich in Aufbautechnik - einer sehr alten, aber bis in die heutige Zeit benutzten Arbeitsweise - hergestellt werden, Grenzen setzen dabei nur die Schwerkraft des Tons und die Maße des Brennofens. Die Arbeiten befinden sich in öffentlichem und privatem Besitz im In- und Ausland. 

 

Wulf Winckelmann

Der 1967 in Freiburg geborene Künstler Wulf Winckelmann studierte ursprünglich Kommunikationsdesign, bevor er sich 2001 vollständig der Malerei widmete. Er wird durch Galerien in Wiesbaden, Zürich, Hongkong und  Venedig vertreten. Zahlreiche Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen, u.a. der Allied Irish Bank, Credit Suisse und Bank Sarasin, dem Inn-Side Hotel Frankfurt am Main, Ritz Carlton Hotel Moskau und Sheraton Hotel Hongkong sowie den Universitäten von Trento (Italien) und Hongkong. Die abstrakten und auf den ersten Blick oft monochromatisch anmutenden Arbeiten des Malers entfalten bei näherer Betrachtung ein differenziertes Spiel zahlreicher, übereinander liegender und sich gegenseitig durchbrechender Farbschichten. Die von pastos bis lasierend aufgetragenen Spachtelmassen, Acrylfarben, Pigmente und Tuschen bilden komplex strukturierte Oberflächen, deren sinnliche Wirkung nicht nur aus dem Farbspiel, sondern aus dem Material Farbe als solcher heraus entsteht. Gerade bei den in jüngerer Zeit entstandenen Arbeiten versteht es der Künstler, durch wiederholtes Auftragen oft zentimeterdicker Materialschichten das gängige Format des klassischen, rechteckigen Tafelbildes zu überwinden. In ihrer dreidimensionalen Ausdehnung und ungewöhnlichen Formgebung, die mal an Kissen, mal an bearbeitete Gesteinsblöcke erinnert, sind Winckelmanns Arbeiten eher als Wandobjekte denn als Bilder zu bezeichnen.