CME auf dem Internistenkongress 2009: Fortbildungspunkte rechtzeitig vor dem Stichtag sammeln
Januar 2009 - Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) bietet Teilnehmern auf ihrem 115. Kongress ein breites Spektrum an Fortbildungen. Stichtag für den Nachweis kontinuierlicher Fortbildung bei den Landesärztekammern (LÄK) und Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) ist der 30. Juni 2009. Dann müssen Vertragsärzte im Rahmen der Continuing Medical Education (CME) die erforderlichen 250 Punkte vorgelegt haben. Der Internistenkongress vom 18. bis 22. April 2009 in Wiesbaden ermöglicht es ihnen, das Punktekonto zu füllen.
Seit 2004 ist ärztliche Fortbildung gesetzlich vorgeschrieben. Innerhalb von fünf Jahren müssen niedergelassene Ärzte insgesamt 250 CME-Punkte bei LÄK beziehungsweise KV einreichen. Dies gilt entsprechend auch für Klinikärzte. Zum ersten Mal seit Beginn der Regelung greift diese am 30. Juni diesen Jahres. Nach Angaben der Landesärztekammern fehlt einigen Ärzten noch eine nennenswerte Zahl von Punkten. Erreichen sie das Fortbildungsziel nicht, ahnden dies die KVen wie gesetzlich vorgeschrieben: mit gekürzten Honoraren. Sofern Ärzte die Punkte nicht innerhalb von zwei Jahren nachholen, kann dies zum Entzug der Zulassung führen. Die Sanktionen reichen bis zum Entzug der vertragsärztlichen KV-Zulassung.
Rechtzeitig vor Ende der Frist bietet der 115. Internistenkongress die Möglichkeit, den Punktestand aufzuholen: Ein Kongresstag zählt jeweils sechs CME-Punkte, der letzte Tag drei Punkte. Für den gesamten Kongress erkennt die Ärztekammer 20 Punkte an. Weitere Punkte können Kongressbesucher in Kursen und Symposien erwerben. "Damit die Nachweise noch vor dem Stichtag bei den Kammern eintreffen, sollten Teilnehmer bei der Kongressanmeldung ihre Fortbildungsnummer angeben", sagt Maximilian Broglie, Geschäftsführer der DGIM aus Wiesbaden. Die DGIM übermittelt die auf dem Kongress erworbenen CME-Punkte dann direkt an die Landesärztekammer Hessen.
Das Angebot von insgesamt 39 Kursen besteht nicht ausschließlich in medizinisch-internistischen Themen wie zum Beispiel Bluthochdruck, Kammerflimmern oder Herzschrittmachertherapie. Der Kurs "Medizin im Netz" zeigt zum Beispiel verschiedenste Recherchemöglichkeiten zu neuesten Leitlinien oder Forschungsergebnissen auf. Einer der Workshops bietet Informationen zur eigenen Praxis-Homepage. Wie viele CME-Punkte den verschiedenen Kursen zugeordnet sind, steht im Kongressprogramm. Die Kurse dauern in der Regel zwischen vier und sechs Stunden.







